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Motivationsbildung

Sie haben einen Teambildungstag durchgeführt und eine umfassende Systemüberholung umgesetzt. Die Gehaltsüberprüfungen sind glatt gegangen. Doch die Leistung ist immer noch gering. Die Mitarbeitermotivation wird manchmal übersehen - obwohl sie einen gewaltigen Einfluss auf Ihr Unternehmen haben kann. Unmotivierte Mitarbeiter führen unausweichlich zu einer lockeren Disziplin, schlechten Arbeitsmoral und letztlich zu Personalproblemen. Hier sind einige Taktiken, die Ihnen helfen, ein Motivator zu werden:

Beurteilung der Motivation

  • Wird Ihre Erwartungshaltung akzeptiert oder überfordern Sie Ihre Mitarbeiter mit Ihrem Streben nach hervorragenden Leistungen? Stehen die Dinge allgemein schlecht? Oder noch schlimmer, gibt es Faktoren, die die Motivation der Mitarbeiter eindeutig zerstören?
  • Konzentrieren Sie sich nicht einfach nur auf die besonderen Talente. Es kann sogar wichtiger (und schwieriger) sein, jene zu motivieren, die den Maschinenraum Ihres Geschäfts betreiben. Identifizieren Sie diejenigen, die den Lebensnerv des Unternehmens darstellen. Die Meinungsführer verschiedener sozialer Gruppierungen sind nicht immer die Führungskräfte, bestimmen aber häufig die Normen, die Einstellung und das Verhalten der anderen Mitarbeiter in dem Bereich. Manchmal ist das Grundproblem dem Management oder sogar im Betrieb allgemein bekannt, etwa ein Rückschlag im Unternehmen oder der Verlust des Mitarbeitervertrauens, eine unbeliebte Führungskraft oder ein schwieriges Teammitglied. Ignorieren Sie das nicht. Wird nichts dagegen getan, wirkt sich das Problem u.U. auf die Motivation aus.

Steigerung der Motivation

  • Erwägen Sie eine umfassende und offene Diskussion auf allen Ebenen der Organisation, um individuelle Ansichten, Probleme, die das Unternehmen behindern, sowie Wege zur Steigerung der Motivation zu ermitteln. Manchmal fühlen sich Mitarbeiter wohler, wenn sie auf vertraulicher Basis mit einer unabhängigen dritten Person sprechen können. Die Probleme offen auf den Tisch zu legen, ist manchmal alles, was erforderlich ist.
  • Persönlichkeitsbeurteilungen sind ein anerkanntes Motivationsinstrument. Wer kann ein Team am besten führen und motivieren? Welche verborgenen Talente haben Ihre Mitarbeiter? Wo entstehen Konflikte?
  • Lassen Sie nicht zu, dass Miesmacher alle und jeden deprimieren. Negatives kann zum Büroklatsch des Tages werden. Verbreiten Sie positive (wahre) Geschichten. Verwandeln Sie potentiell negative Geschichten in positive.
  • Motivieren Sie Ihr Team mit Belohnungen. Bringen Sie die Mitarbeiter dazu, Wege zu finden, die Leistungen ihrer Kollegen anzuerkennen. Überraschen Sie Ihr Team mit einem Vergnügen. Loben Sie Ihre Mitarbeiter oft, im Beisein anderer und alleine.
  • Ziele tragen dazu bei, die Mitarbeiter zu motivieren und herauszufordern. Beachten Sie jedoch, dass wiederholtes Versagen die Moral beeinträchtigen kann. Stellen Sie sicher, dass die Ziele realistisch sind, und dass Sie einen Plan haben, wie sie zu erreichen sind.
  • Beachten Sie, dass individuelle Leistungsanreize die Teamarbeit untergraben können. Die Einstellung jedes einzelnen Mitarbeiters wirkt sich auf die Gesamteinstellung des Büros aus. Berücksichtigen Sie den globalen Ansatz und belohnen Sie alle auf Grundlage unternehmensweiter Erfolge.
  • Bauen Sie eine Kultur des Respekts auf. Beziehen Sie die Mitarbeiter in Entscheidungen mit ein. Suchen Sie ihren Rat. Bauen Sie eine Beziehung zu einzelnen Mitarbeitern auf und achten Sie darauf, was genau verschiedene Menschen motiviert.
  • Geben Sie Ihren Mitarbeitern Gelegenheit, das Unternehmen zu vertreten. Ermöglichen Sie ihnen die Teilnahme an Konferenzen, die Übernahme von Führungsrollen in Berufsverbänden und den Aufbau eines Netzes von Kontakten. Obwohl scheinbar riskant, trägt Ihre Unterstützung doch zur Zufriedenheit Ihres Mitarbeiters an seinem aktuellen Arbeitsplatz bei.